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Goodbye, Glühbirne!
Das Ende einer Ära

Jetzt heisst es Lichterlöschen. Ab 1. September dürfen sämtliche Glühbirnen in der Schweiz nicht mehr verkauft werden. Was nun? Wir bringen Licht ins Dunkel.




 



Die Glühbirne ist eine der wichtigsten Errungenschaften unserer Zeit. Sie hat seit Mitte des 19. Jahrhunderts unser Leben geprägt und verändert. Doch nun ist definitiv Schluss. Schritt für Schritt wurde ihr Verbot in der Schweiz eingeführt. Ab 1. September ist der Verkauf regulärer Glühbirnen sämtlicher Watt-Stärken illegal. Der Besitz ist aber weiterhin erlaubt.

Quecksilberanteil in Sparlampen ist gering

Viele Konsumenten sind verunsichert. Stromsparlampen erzeugten kein warmes Licht, enthielten giftiges Quecksilber, und unter Einbezug der grauen Energie für Produktion und Entsorgung werde gar kein Strom gespart, glauben viele. Dafür sorgen unter anderem kritische Filme wie «Bulb Fiction» (A 2011, ­Regie: Christoph Mayr).

Dem widerspricht Armin Braunwalder von der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.): «Die Lichtfarbe von qualitativ guten Sparlampen mit der Bezeichnung ‹warmweiss› ist mit herkömmlichen Glühbirnen vergleichbar.» Der Quecksilbergehalt mache zwar eine spezielle Entsorgung nötig, sei aber extrem gering. Gemäss WWF ist der Quecksilberanteil 500-mal geringer als in einem alten Fieberthermometer.

Braunwalder ist überzeugt, dass das Verbot richtig ist, wenn man künftig Strom sparen möchte. «Der Verbrauch einer Spar- oder LED-Lampe ist fünf Mal ge­ringer, die Lebensdauer zehn bis zwanzig Mal höher. Die Energiebilanz ist auch mit Einbezug der grauen Energie viel besser», erklärt der Experte. Gemäss S.A.F.E. liege bei der schweizweiten Optimierung der Beleuchtung eine Stromeinsparung drin, die der eineinhalbfachen Produktion des AKW Mühleberg entspreche.

In Zukunft wird die Welt mit LED beleuchtet

In ein paar Jahren dürften die LED-Lampen preislich attraktiver werden. «Momentan kostet eine LED-Lampe, die eine 50-Watt-Birne sehr gut ersetzt, bei uns gut 25 Franken», erklärt Sandro Rüegg, Inhaber von SR LED. Die Technik der lichtemittierenden Dioden hat den Vorteil, im Gegensatz zu Sparlampen ohne Giftstoffe wie Quecksilber auszukommen und sofort 100 Prozent der Leuchtkraft zu entfalten.

Auch bei der S.A.F.E. glaubt man, dass längerfristig LED die Welt beleuchten werde. «Die Sparlampen sind eine Übergangstechnik.» Deshalb empfiehlt der Fachmann, bereits heute möglichst auf LED-Leuchten umzusteigen.

Allerdings: Keine Regel ohne Ausnahme: Spezialglühbirnen, wie etwa für den Backofen, dürfen zudem weiterhin verkauft werden. Kaufen kann man weiterhin Eco-Halogenlampen, die sind bezüglich Technik fast gleich wie die Glühbirnen, verbrauchen aber 30 Prozent weniger Energie –  und sind erst ab 2016 verboten.

Umweltschutz
Taiwanesische LED-Ampeln leuchten effizient



 


Ein entsprechendes Projekt zum Austausch herkömmlicher Glühbirnen in LED-Leuchten sei inzwischen abgeschlossen, teilte die taiwanische Energiebehörde am Mittwoch mit. Die Umrüstung war im Jahr 2009 angestossen worden und kostete den Angaben zufolge umgerechnet gut 13 Millionen Euro.

LED-Leuchten verbrauchen etwa 90 Prozent weniger Energie als Glühlampen. Zudem rechnen die taiwanischen Behörden damit, dass sie den Strassenverkehr durch ihre höhere Leuchtkraft sicherer machen werden.

Ein weiteres Projekt zum Energiesparen ist in dem Land bereits in Planung: Als nächstes will Taiwan binnen fünf Jahren rund 800000 mit Quecksilberdampf betriebene Strassenlaternen durch modernere Modelle ersetzen. (SDA)

 

Epistar produziert 162 Lumen/Watt LED.

 

 

Der LED Hersteller Epistar hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. Epistar hat eine weisse LED produziert, welche 162 Lumen pro Watt (lm/W) bei 20 mA und 5.000 Kelvin nach Packaging (Konfektionierung) leistet.

Der Chip wird als monolithisch integriertes DC Multiple-Array-Chip für Hochspannungs-Anwendungen LED beschrieben. Epistar ist der Meinung, dass das Produkt im Bereich der Allgemeinen Beleuchtung eingesetzt wird.

 Epistar sagt, dass die Vorteile der HV-LED der geringe Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen LEDs ist und wegen seinem robusten neuen Hochspannungs-Chip-Design einfacher zu installieren ist.

 

Graubünden als erster Kanton mit LED-Tunnelbeleuchtung

Sämtliche Nationalstrassen-Tunnels in der Schweiz werden bis 2018 auf LED-Beleuchtung umgestellt. Wie das «Bündner Tagblatt» berichtet, sind die Tunnel Isla Bella und Plazzas unter den ersten.